Hélene Lubienska de Lenval

Hélène Lubienska de Lenval ist geboren in Rom 1895 und gestorben 1972 in Brüssel.

Sie war Montessori Pädagogin und persönlich befreundet mit Maria Montessori. Sie entwickelt innerhalb der Montessori Pädagogik eine Religionspädagogik , die sich auf drei Säulen stützt:

  • Den eigentlichen Bibeltext selbst anhören verinnerlichen.
  • Einführung in den Sinn der liturgischen Gesten und Symbole.
  • Die Kraft der Stille, sie öffnet zur wichtigsten Haltung in der der Beziehung zu Gott: zum Hören.

Ihr Ziel war es Kinder zu bewussten und selbstverantwortlichen Menschen zu machen, der Erzieher sei bei diesem Prozess diskreter Zeuge und Helfer. Mit Maria Montessori sagt sie: „Damit das Kind wächst muss der Erwachsene klein werden.“

Sie verabscheute festgefahrene Konzepte und gewalttätige Illustrationen. Sie wünschte, dass jeder Erzieher aus seiner persönlichen Erfahrung heraus herausfand, wie er dem Kind am besten helfen könne sich zu entwickeln.

Auf der kognitiven Ebene war Héléne Lubienska bestrebt das Denken der Kinder durch ernsthafte Arbeitsweise auf den Geschmack des Forschens zu bringen.

Sie hat sich immer gegen jede Biographie gewehrt indem sie sagte: Mein ganzes Leben ist in meiner Arbeit.

Dieser Wunsch wurde von allen Zeitgenossen so gut respektiert, dass wenig von ihr persönlich der Nachwelt überliefert ist.